Jan Twelkmeyer-Wassmann studierte im Bachelor- und Masterstudiengang Medienbildung bis 2013. Derzeitig arbeitet er als Medienpädagoge bei der prisma GmbH bei der Fachstelle Sucht und Suchtprävention (Stand: Februar 2019).

„Medienbildung ist für mich die Auseinandersetzung mit der eigenen Lebenswelt, geprägt durch digitale, allgegenwärtig-natürliche Medien und Partizipationsmöglichkeiten.“


  • Abschluss: B.A. Medienbildung 2010, M.A. Medienbildung 2013
  • Arbeitet bei: prisma GmbH Fachstelle Sucht und Suchtprävention
  • Branche: Gesundheit und Soziales
  • Tätigkeitsfelder: Gesundheit, Medizin und Soziales
  • Bezug zum Studium: Erwachsenenbildung, Medienbildung, Informatik, Projektmanagement, Quantitative Forschung

Warum hast du dich für Medienbildung entschieden?

Seitens der Bildungswissenschaft bestand jeher eine Beziehung zur Medienbildung, die mich bereits im Bachelor einen Schwerpunkt auf medienpädagogische Arbeitsfelder hat legen lassen. Das Interesse am wissenschaftlichen Arbeiten, dem eigenen Interessensbezug zu “neuen Medien” und der Affinität zur Bildungs- und Erziehungswissenschaft haben in der Medienbildung eine Kombination viele Interessensbereiche ermöglicht. Dazu bot der noch relativ junge Studiengang die Möglichkeit, eigene Schwerpunkte zu legen bzw. zu verknüpfen.

Was bedeutet Medienbildung für dich?

Medienbildung ist für mich die Auseinandersetzung mit der eigenen Lebenswelt, geprägt durch digitale, allgegenwärtig-natürliche Medien und Partizipationsmöglichkeiten. Medienbildung ist für mich auch die Verknüpfung von klassischen Bildungstheorien mit Potenzialen “neuer Medien” zur Entwicklung von Bildungspotenzialen. In meiner Arbeit begegne ich Medienbildung bspw. in der Schule, etwa im Sinne der Förderung von Lernprozessen, der Persönlichkeitsbildung oder des Urteilsvermögen durch mediengestützte Lern- und Lehrsettings/Curricula oder der expliziten Medienkompetenzförderung durch Präventions- und Fortbildungsmaßnahmen.

Was hat dir Medienbildung für deinen beruflichen Weg gebracht?

Medienbildung als bildungstheoretischer Ansatz sowie Rahmen unterschiedlichster Studienschwerpunkte hat meinen gesamten beruflichen Werdegang geprägt. Die Hoffnung, diese Interessen und Schwerpunkte im Beruf anzuwenden, haben den Einstieg in das Berufsleben nicht einfach gemacht aber mir gleichfalls die Möglichkeit eröffnet, eine berufliche Nische zu besetzen, die gleichfalls Bildung, Projektarbeit und Öffentlichkeitsarbeit mit allen einhergehenden Aspekten verbindet.

Welchen Rat würdest du heutigen Studierenden der Medienbildung geben?

Das Herausfinden oder gar die Bildung eines eigenen Portfolios, einer eigenen Zielsetzung, wohin ich mich beruflich entwickeln möchte, ist eine der wesentlichen Herausforderungen des Studiums. Ich rate jedem Studierenden, viele Möglichkeiten zu nutzen, die ein Studium bzw. ein universitäres Setting bietet, sich selbst zu bilden und zu finden. Die Spannbreite der Möglichkeiten mit einem Studium der Medienbildung ist gleichfalls so groß, wie sie auch manchmal klein sein kann.


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