26. Jugendvideopreis Sachsen-Anhalt

Auch in diesem Jahr gibt es (neben unserer eigenen Videoexpo) wieder den Jugendvideopreis des Landes Sachsen-Anhalt, zu dem von Jugendlichen bis 27 Jahre Kurzfilme eingereicht werden können und in verschiedenen Kategorien prämiert werden. Deadline ist der 9. November 2020.

Auszug aus der Beschreibung: Junge Filmemacherinnen und Filmemacher aus Sachsen-Anhalt sind auch in diesem Jahr wieder aufgerufen, ihr Talent beim größten Kurzfilmwettbewerb Sachsen-Anhalts unter Beweis zu stellen. Von Spiel- über Animationsfilm bis hin zu Dokumentation, Musikvideo oder Filmexperiment – der Jugendvideopreis Sachsen-Anhalt gibt jungen Filmtalenten (bis 27 Jahren) eine Bühne, um ihre Werke zu präsentieren. Egal, ob mit Smartphone, Tablet oder Videokamera gedreht – im Vordergrund des Wettbewerbs stehen die Geschichten der Filme, die in vier Kategorien eingereicht werden können. Neben „ABC-Teams“ für Videos, die im Rahmen eines medienpädagogischen Projekts entstanden sind, „Newcomer“ für Filmemacherinnen und Filmemacher, die gerade an ihren ersten Projekten arbeiten und der Kategorie „Masterclass“ für alle, die sich bereits bestens mit Regie, Kamera, Ton und Schnitt auskennen, wird dieses Jahr erstmalig der Sonderpreis „Europa – hier und jetzt“ durch die Staatskanzlei und Ministerium für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt vergebenPreisgelder in Höhe von 800 Euro warten auf Gewinnerinnen und Gewinner der Kategorie, die sich mit dem Thema Europa und europäischen Bezügen in Sachsen-Anhalt sowie im Leben der Bürgerinnen und Bürger im Land auseinandersetzen.

Aktuelle News und alle Informationen zur Anmeldung finden sich auf der Website: www.jugend-video-preis.de und auf dem angehängten Flyer. Veranstalter ist der Landesverband Offene Kanäle Sachsen-Anhalt e. V.

Dieser Beitrag wurde aus dem Feed von Professur Pädagogik und Medienbildung übernommen und findet sich hier im Original .

Medienwochen 2020 gestartet

Aktuell finden vom 07. bis zum 25. September die Medienwochen 2020 statt. In diesem Jahr findet das traditionsreiche medienpädagogischen Event in einer Online-Variante statt. Dort bekommen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene die Möglichkeit, alleine oder in Kleingruppen an sieben verschiedenen Challenges teilzunehmen.

Podcast – Absolventen der Medienbildung

Alumni-Vortrag von Kristina Jonas

Als Studienleistung im BA-Seminar „Berufsfelder und Berufsbiografien von Medienbildner*innen“ im Sommersemester 2019, geleitet von Johannes Fromme, haben Miriam Beck, Alina Schubert und Judith Thiele ein Interview mit einer Absolventin des BA- und des MA-Studiengangs Medienbildung geführt und dieses in Form eines Podcasts aufbereitet.

Ziel der Veranstaltung war es, quantitative und qualitative Einblicke in Berufsfelder und Berufsperspektiven der Medienbildung zu gewinnen. Es ging also darum, mögliche Antworten auf die Frage „Was macht man denn damit?“ zu erhalten, mit der (auch) Studierende der Medienbildung gerne konfrontiert werden. Dazu leistet der Podcast in kurzweiliger Art und Weise einen schönen Beitrag, indem er zunächst in das Thema einführt und dann exemplarisch die Studien- und Berufserfahrungen der Interviewpartnerin vorstellt, die Konzepte und Prototypen für computer- und webbasierte Weiterbildungen entwickelt.

Podcast – Interview mit Absolventin Kristina Jonas

Internetprojekt TikTok Reveal

Screenshot TikTok Reveal

Das Internetprojekt TikTok Reveal basiert auf einer Forschungsarbeit von Katharina Weiner und verfolgt das Ziel, die Partizipationsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche im Social Web am Beispiel der Musikvideo-App TikTok zu analysieren. Entstanden ist die Arbeit im Kontext des Masterseminars Digitale Spiel- und Medienkulturen (Eintrag im Infosystem LSF), das Johannes Fromme im Sommersemester 2019 angeboten hat und in dem die Studierenden sich mit ausgewählten Phänomenen und Szenen der sog. Participatory Culture beschäftigt haben.

Das Projekt nutzt die Möglichkeiten des Internets, um einen differenzierten Einblick in die Strukturmerkmale von TikTok zu vermitteln, insbesondere im Hinblick auf medienkulturelle Beteiligungsmöglichkeiten. Dass dabei auch auf die Inhaltsanalyse nach Mayring Bezug genommen wird, ist methodisch etwas überraschend (und eigentlich auch gar nicht erforderlich), letztlich schmälert das den Erkenntnisgewinn aber kaum.

Das Projekt ist online unter https://tiktokproject.wordpress.com/ zu finden.

ACT TO CONNECT – Theater-Film-Workshop mit Geflüchteten und Studierenden

Bereits zweimalig (zuletzt im Sommer 2018) fand in Kooperation mit Kulturanker e.V. ein fünfwöchiger Theater-Film-Workshop mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen sowie Studierenden der Otto-v-Guericke-Universität statt. Unter dem Motto „Act To Connect – Theater verbindet“ erarbeiten die Teilnehmer ein interkulturelles Stück, in dem der Austausch und das Miteinander verschiedener Kulturen im Vordergrund steht. Das Stück wurde dann in der Festung Mark aufgeführt

Wir sind Wir - Theater - Flyer

Die Schwerpunkte des Workshops liegen beim Erlernen von Schauspiel-, Kamera- und Filmschnitttechniken sowie in der Förderung medienpädagogischer sowie interkultureller und sozialer Kompetenzen. Die geflüchteten Kinder und Jugendlichen gewinnen im Projekt einen Einblick in die deutsche Kultur, vom Leben in Magdeburg und dem Alltag der Studierenden. Die beteiligten Studierenden dagegen erlangen Eindrücke in die verschiedenen Kulturen, sodass sie die Problematik von Flucht, Migration und Integration besser verstehen können.

Das Projekt wurde von Dozentin Jana Richter initiiert und fand im Rahmen der Lehrveranstaltung Schauspiel-Theater-Film mit Studierenden der Medienbildung und Bildungswissenschaft statt.

Musikvideo von der Aufführung
Kurzer Trailer

Video Game Essay «Flucht im Computerspiel»

Ausschnitt Videoessay "Flucht im Computerspiel"

In seinem Videoessay thematisiert Jan Stage das aktuelle gesellschaftliche Phänomen globaler Fluchtbewegungen anhand der Analyse zweier Computerspiele, die sich dem Thema Flucht widmen. Es handelt sich um das Browserspiel Last Exit Flucht des UNHCR sowie das PC-Spiel Path Out von Causa Creations. Beide Spiele versetzen den Spielenden in die Situation eines Flüchtenden und lassen sie an einer interaktiven Geschichte teilnehmen.

In dem Video Game Essay wird sehr gut mit formalen Mitteln gearbeitet. Es liegt eine technische saubere Leistung vor, die mit Grafiken, Zitateinblendungen und Filmauschnitten sinnvoll arbeitet. Übergänge, Blenden und Sounddesign sind gut eingesetzt. Der Entwurf des pädagogischen Konzepts knüpft an die Spiele und die Problematik an und zeigt, wie wir uns mit einem komplexen und gesellschaftlich relevanten Thema auseinandersetzen können.

Die Leistung ist im Seminar Video Game Essays bei Dozentin Josefa Much für das Modul 15 als Form der reflexiven Auseinandersetzung mit Computerspielen entstanden. Studierende lernen hier, welche Fähigkeiten und Werkzeuge benötigt werden, welche Relevanz das Format hat und wie diese Essays in pädagogischen Settings eingesetzt werden können. Ziel der Veranstaltung ist die eigenständige Erstellung eines Video Game Essays und die Konzeptionierung und Einbettung von VGE in pädagogische Settings.

Videoessay «The Wolf Among Us»

In ihrem Videoessay zum Computerspiel The Wolf Among Us beschäftigen sich Lena Braun und Annemarie Lange mit den Bildungspotenzialen des Point-und-Click-Adventures. Beim Videoessay geht es nicht etwa darum, wie man die Geschichte oder das Spiel findet (also ob man es mag oder nicht) sondern wie durch die Inszenierung (z.B. Grafik, Steuerung, Sound und Musik) eine funktionierende, fiktive Welt entsteht und welchen Effekt diese auf Spielende haben kann. Dazu haben die Studentinnen das Spiel analysiert und zeigen im Video anhand von Beispielszenen, wie z.B. emotionale Eindrücke erzeugt werden und wie Interface und Bedienung Immersion oder Distanz herstellen können.

Das Projekt entstand im Seminar “Einführung in die Strukturale Medienbildung” bei Jens Holze im Sommersemester 2019 für das Modul 1. Hier geht um Grundbegriffe und Methoden der Strukturalen Medienbildung, insbesondere auch den Bildungsbegriff und wie Studierende Bildungspotentiale in medialen Strukturen herausarbeiten können.

Medienbildung bei den Digitalen Studieninfotagen 2020 der OvGU

Vom 2. bis 4. Juni 2020 finden an der Otto-von-Guericke-Universität die Digitalen Studieninfotage statt, bei denen sich Schülerinnen und Schüler über das Studienangebot informieren können. Das Programm findet vollständig online statt und ist unter https://www.vorwaertsmacher.in/digitale-studieninfotage zu finden.

Medienbildung bei den Digitalen Studieninfotagen 2020 der OvGU weiterlesen

Probanden für zwei 30-minütige Befragungen gesucht

Jun.-Prof. Ingo Siegert vom IIKT sucht ProbandInnen für zwei Online-Fragebögen zum Thema Sprache. Es gibt die Chance einen von 5 Amazon-Gutscheinen für 25 € zu gewinnen.

Worum geht’s:
Sprecherinnen und Sprecher haben eine ganz unterschiedliche Wirkung auf uns, und darum geht es in diesem Experiment. Ihr hört zuerst 130 kurze
Äußerungen verschiedener Sprecher/Sprecherinnen und müsst auf dieser
Grundlage auf 10 Skalen angeben, welche Wirkung die Sprecherin/der
Sprecher auf Euch hatte.
Im zweiten Fragebogen hört Ihr dann 30 längere Aussagen verschiedener
Sprecher und Sprecherinnen und sollen wieder auf Grundlage der gleichen
Skalen angeben, welche Wirkung die Sprecherin/der Sprecher auf sie hatte.

Unter allen Teilnehmern an beiden (!) Fragebögen verlosen wir 5
Amazon-Gutscheine im Wert von je 25 Euro.

Was benötigt man:
Nur einen Rechner, ein Headset, und etwas Zeit.

Für die Teilnahme am Experiment solltet ihr ein normales Hörvermögen haben.

Hier gibt es den Link zu den Fragebögen:
https://www.befragungen.ovgu.de/charisma/
und
https://www.befragungen.ovgu.de/charisma2/

Dieser Beitrag wurde aus dem Feed von Professur Pädagogik und Medienbildung übernommen und findet sich hier im Original .

Wissenschaftliche Hilfskraft „Wismut Erbe Forschung“

Für das Projekt „Wismut‐Erbe‐Zeitzeugenprojekt: Visualisierte
Zeitzeugenschaft und multimediales Gedächtnis der Wismut – 30
Jahre danach“ wird aktuell eine wissenschaftliche Hilfskraft für 13 Monate ab 1. Juni 2020 gesucht. Eine Bewerbung ist für Absolventen mit Masterabschluss noch bis zum 31.5.2020 möglich. Weitere Informationen sind dem Ausschreibungstext (hier als PDF zum Download) zu entnehmen:

„Die Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig ist gemäß ihrer Satzung eine Gemeinschaft von Gelehrten mit dem gemeinnützigen Zweck, die Wissenschaft zu pflegen, sie durch Forschungen zu erweitern und zu vertiefen, wissenschaftliche Unternehmungen anzuregen und zu fördern. Sie gliedert sich in drei gleichrangige Klassen: die Mathematisch‐ naturwissenschaftliche Klasse, die Philologisch‐historische und die Technikwissenschaftliche Klasse deren Mitglieder sich der langfristigen Grundlagenforschung widmen. Im Rahmen des Projekts „Wismut Erbe Zeitzeugenprojekt“, das vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst sowie der Thüringischen Staatskanzlei gefördert wird, ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt (1.6.2020) die vorläufig bis 30.6.2021 befristete Stelle einer Wissenschaftlichen Hilfskraft zu besetzen. Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 19 Stunden. Die Vergütung richtet sich nach der Grundlage des Stundesatzes für wissenschaftliche Hilfskräfte mit Masterabschlus in Höhe von derzeit 16,10€. Die Stelle ist am Lehrstuhl für Neueste und Zeitgeschichte der Humboldt Universität angesiedelt. Arbeitsort ist Berlin.

Das Ziel des Projekts ist es, gefilmte Interviews durchzuführen und diese in einer Mediathek zu archivieren, um sie der weiteren Nutzung durch Dritte zugänglich zu machen. Die Interviews werden jeweils mit einem kleinen Interview- und Filmteam digital produziert, mit einen Kriterienkatalog verschlagwortet und beschrieben, außerdem verschriftlicht, damit die Suche nach entsprechenden Begriffen über Transkripte weitergeführt werden kann. Archiviert werden die Interviews in dem von der Sächsischen Akademie aufzubauenden digitalen Forschungsportal ‚Wismut‐Erbe‘.“

Dieser Beitrag wurde aus dem Feed von Professur Pädagogik und Medienbildung übernommen und findet sich hier im Original .