Wissenschaftsgeschichte: „Wo es Rassen gibt und wo nicht“, Deutschlandfunk Nova

Unter der Kategorie werde ich zukünftig Beiträge posten, die – mehr oder weniger direkt – mit Strukturaler Medienbildung in Verbindung stehen.

Den Anfang machen möchte ich machen mit einem absolut hörenswerten Podcast des Senders Deutschlandfunk Nova aus der Reihe „Hörsaal“ mit dem Titel „Wo es Rassen gibt und wo nicht“. Dieser beruht auf dem Vortrag „Gibt es Menschenrassen?“, den die Biologin und Wissenschaftshistorikerin Veronika Lipphardt (Professorin für Wissenschaft und Technik an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg) am 23. Oktober 2020 an ihrer Universität gehalten hat.

https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/der-begriff-rasse-im-grundgesetz (Start direkt unter der Überschrift, weißes Dreieck in grünem Quadrat)

Dieser Vortrag bricht mit einer Reihe alltagsweltlicher Vorstellungen und konfrontiert diese mit wissenschaftlicher Forschung, die das Potenzial hat, den einen oder die andere grundlegend zu irritieren: „Das Konzept der Rasse ist das Ergebnis von Rassismus und nicht dessen Voraussetzung.“ (Jenaer Erklärung, 10. September 2019)

Anlass auch für eine kritische Reflexion des Bildungsbereichs: „Laut Wissenschaftshistorikerin Veronika Lipphardt ist schon lange klar: Menschenrassen gibt es nicht. Allerdings halte sich diese Annahme hier und da hartnäckig, auch da, wo Rassismus offiziell eine Absage erteilt werde. Gerade im Bildungsbereich habe die Idee, die Menschheit ließe sich unterteilen, Spuren hinterlassen.“

Anlass darüber hinaus auch für eine kritische Selbstreflexion…

Dieser Beitrag wurde aus dem Feed von Professur Pädagogik und Medienbildung übernommen und findet sich hier im Original .