Veröffentlichung Masterarbeit Medienbildung: „Code – Kunst – Subjekt“ (Juliane Ahlborn)

In unserer Open-Access-Reihe Medienbildung. Studien zur audiovisuellen Kultur und Kommunikation ist eine neue und sehr gute Masterarbeit aus dem Studiengang Medienbildung erschienen:

„Code – Kunst – Subjekt. Bildungs- und subjektivationstheoretische Perspektiven auf algorithmische Artikulationsformen“ von Juliane Ahlborn

Darüber freuen wir uns sehr!

 

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SZ: „Generation unsichtbar“ – zur Nicht-Nutzung der Videokamera bei Videokonferenzen

Hier der Link auf eine Artikel in der Süddeutschen Zeitung mit dem Titel „Generation unsichtbar“ (6. Juni 2020) zum Nicht-Einschaltens der eigenen Videokamera in Videokonferenzen bzw. universitären Veranstaltungen… sicher ein Phänomen, dem der ein oder die andere gegenwärtig auch im Rahmen onlinebasierter Lehre schon begegnet ist – und sich dazu in einer Weise verhalten hat.

Kritisch diskutiert werden könnte, dass/ob hier wieder einmal der Generationenbegriff  herangezogen werden muss und was den Umfang und die Art physischer Kontakte angeht…

Der Hinweis auf ein Paradox – der Artikulation – ist auf jeden Fall eine tiefergehende Diskussion wert – gerade auch in der Medienbildung: „Sogar in den Geisteswissenschaften, die sich in den letzten Jahren immer wieder mit der politischen Bedeutung von Sichtbarkeit und Hörbarkeit beschäftigt haben, wird diese Erkenntnis ausgerechnet nicht auf den eigenen akademischen Diskurs bezogen.“

Die Frage der Nicht-Nutzung und der Nutzungsunterschiede bleibt also spannend… und der Bezug zu Digitaler Ungleichheit und Spaltung deutlich!

https://www.sueddeutsche.de/kultur/digitale-universitaet-generation-unsichtbar-1.4926852!amp

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Publikation „Was ist Desinformation?“ (LfM)

Hier in der Weiterleitung eine interessante Publikation – wenn auch eine Position der Medienpädagogik oder Medienbildung nicht explizit enthalten ist… 🙂

Hier der Sammelband zum Download: https://www.medienanstalt-nrw.de/fileadmin/user_upload/NeueWebsite_0120/Themen/Desinformation/WasIstDesinformation_Peper_LFMNRW.pdf

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„Was ist Desinformation?“ Eine Publikation mit Betrachtungen aus sechs wissenschaftlichen Perspektiven

Die Verbreitung von falschen oder irreführenden Informationen in digitalen, insbesondere sozialen Medien beschäftigt die Gesellschaft und natürlich auch die Medienanstalten bereits seit einiger Zeit. Häufig wird der Desinformation in diesem Zusammenhang ein demokratieschädigendes Potenzial unterstellt, bei der das Ausmaß und die tatsächliche Bedrohungslage jedoch bislang sehr vage und kaum empirisch nachweisbar sind.

Um hier sowohl unser eigenes Verständnis zu erweitern als auch einen Mehrwert für die laufende Debatte zu bieten, hat die Landesanstalt für Medien NRW im Juli 2019 einen Call for Paper mit dem Arbeitstitel „Desinformation als Arbeitsfeld der Medienaufsicht“ gestartet. Angeschrieben wurden dazu sechs Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Disziplinen, um das Thema der Desinformation aus medien-, kommunikations-, politik- und rechtswissenschaftlicher Perspektive zu betrachten. Die Erkenntnisse aus den eingesandten Aufsätzen wurden zunächst im September 2019 in einem Workshop zwischen Wissenschaft und Medienaufsicht diskutiert und heute gesammelt veröffentlicht:

„Was ist Desinformation? – Betrachtungen aus sechs wissenschaftlichen Perspektiven“

Schon im Rahmen des Workshops wurde deutlich, dass sich die wesentliche Herausforderung in einer medienpolitischen Debatte um Desinformation um die Frage dreht, ob und wie die schädliche Verbreitung von Desinformation unter Berücksichtigung der freien Meinungsäußerung eingedämmt werden kann. In diesem Spannungsfeld bewegen sich auch die Handlungsempfehlungen der Expertinnen und Experten, die in dem vorliegenden Sammelband dargestellt werden: Jedes zukünftige aufsichtsrechtliche Vorgehen wird sich daran messen lassen müssen, inwiefern der digitale Kommunikationsraum vor schädlichen Einflüssen geschützt werden kann, ohne dabei das Recht auf freie Meinungsäußerung einzuschränken.

Dies kann jedoch nur gelingen, wenn Politik, Aufsicht, Wissenschaft und Zivilgesellschaft in einem kontinuierlichen Austausch miteinander stehen. Dazu möchten wir mit dieser Publikation einen ersten Beitrag leisten und wir stellen Ihnen daher die eingesandten Aufsätze zur Verfügung. Lassen Sie uns gemeinsam die Diskussion über dieses zentrale Thema für die Meinungsfreiheit vorantreiben.

Wir wünschen Ihnen viel Freude bei der Lektüre und stehen bei Rückfragen jederzeit zur Verfügung.

Sie finden das vollständige Dokument zum Download auf unserer Website: https://www.medienanstalt-nrw.de/themen/desinformation/was-ist-desinformation.html

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