Bundeszentrale für politische Bildung/bpb (2020): „Digitalisierung“

Momentan arbeiten Alessandro Barberi und ich an einem Artikel über „Medienbildung“ für die „Informationen zur politischen Bildung (izpb)“ der Bundeszentrale für politische Bildung, der im ersten Quartal des nächsten Jahres erscheinen wird.

Als Referenz habe ich mir gerade das Heft „Digitaliserung“ angeschaut, dass für einen Einstieg sehr zu empfehlen ist – es liegt bei der Bundeszentrale als kostenloser PDF-Download:

Bundeszentrale für Politische Bildung (2020): Digitalisierung. Bonn: Bundeszentrale für Politische Bildung (Informationen zur politischen Bildung (izpb), 344).

 

Vortrag „Digitale Spaltung | Ungleichheit als moving target“ (Akademie Remscheid, 20.06.22)

Am 20.06.22 habe ich auf der Tagung „Bildung und digitaler Kapitalismus“ der Akademie Remscheid einen Kurzvortrag zum Einstieg in die Arbeitsgruppe 9 „Digitale Spaltung und digitale Ungleichheit als Dauerthema – viele Erkenntnisse, kaum Veränderungen“ gehalten, die von Horst Niesyto und Jan-René Schluchter moderiert wurde. Besten Dank nochmals für die Einladung, Organisation und die gute Diskussion!

Hier die Links auf die Dokumentation meines Videoimpulses und meiner Vortragsfolien.


Und hier die Ankündigung der Arbeitsgruppe 9:

„Digitale Spaltung und digitale Ungleichheit als Dauerthema – viele Erkenntnisse, kaum Veränderungen (AG 9)

Seit vielen Jahren gibt es Studien zum Thema digitale Spaltung und digitale Ungleichheit, die teilweise deutliche Unterschiede im Zugang, in der Nutzung und den Strukturen digitaler Medien belegen. Die Arbeitsgruppe diskutiert folgende Fragen:

  • Welche Bedeutung haben digitale Medien im Kontext von sozialer Ungleichheit und Bildung? Welche Bezüge gibt es zu Diskursen von digitalem Kapitalismus, Nachhaltigkeit und Inklusion? Weshalb scheint es kaum Veränderungen bezüglich digitaler Spaltung und Ungleichheit zu geben?
  • Wie können inklusive Bildungsangebote, die alle Dimensionen von Diversität im Blick haben, Impulse zur Bearbeitung von digitalen Spaltungen und Ungleichheiten geben? Welche Praxiserfahrungen gibt es und welcher Impulse bedarf es, um Veränderungen auf der Ebene von Strukturen, Kulturen und Praktiken voranzubringen?

Impulse:

Moderation: Horst Niesyto und Jan-René Schluchter

BerichtLiteraturliste

„5. Lange Nacht des wissenschaftlichen Arbeitens“, 10.11.22, OVGU

Hier eine Einladung in der Weiterleitung… interessant und wichtig für alle, die sich in der Abschlussphase ihres Studiums befinden.

„Ob lange aufgeschoben, schon mittendrin oder noch ganz am Anfang der Abschluss- oder Hausarbeit. Wir helfen weiter! Am 10.11.2022 findet die 5. Lange Nacht des wissenschaftlichen Arbeitens (LNdwA) in der Universitätsbibliothek statt. Konkret und praxisnah vermitteln wir in Workshops, Vorträgen und Individualberatungen, wie man erfolgreich eine Studienarbeit abschließt.
Weitere Informationen sowie das Programm findet Ihr hier: https://www.ub.ovgu.de/Lange+Nacht.html

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Die wichtigsten Informationen vorab

Wann? Donnerstag, 10. November 2022, 18:00 bis 22:00 Uhr

Wo? Universitätsbibliothek (Gebäude 30)

Formate? Vorträge, Workshops sowie Individualberatungen

Programm? Jetzt zum Programm!

Teilnahmebedingung? Studierende und Mitarbeiter*innen aller Fächer sind herzlich eingeladen. Eine Anmeldung ist nur bei der Teilnahme der Individualberatung nötig.


Themenblöcke und Räume

  • Wissenschaftliches Schreiben: Tagungsraum (Erdgeschoss)
  • Skills zum Mitnehmen: Raum 123 (1. OG)
  • Literaturrecherche: Raum 212 (2. OG)
  • Literaturrecherche II: Lesebereich 1. OG 
  • Vorbereitung der Studienarbeit: Raum 218 (2. OG)
  • Literaturverwaltung und Datenverarbeitung: Raum 314 (3. OG)
  • Individualberatung zum wissenschaftlichen Schreiben, Literatur-, Patent-, Marken- und Normenrecherche: Anmeldung über Moodle erforderlich

Blockseminar WS22/23: „Geschichte(n) des Kinos“ (BA Medienbildung) von Dr. Alessandro Barberi

Im Wintersemester 22/23 bietet Dr. Alessandro Barberi ein Blockseminar mit dem Titel „Geschichte(n) des Kinos“ (BA Medienbildung) an. Die Veranstaltungsdaten finden Sie im LSF, hier die frisch ergänzte Veranstaltungsbeschreibung. Die Teilnahme ist aus meiner Perspektive sehr zu empfehlen – ich selbst werde auch bei einigen Sitzungen dabei sein 🙂

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Mit den Geschichte(n) des Kinos hat der jüngst verstorbene Jean-Luc Godard vor über 20 Jahren eine multimediale Synthese seines Gesamtwerks geschaffen und hinterlassen, das auf verschiedenen Ebenen mit den Möglichkeits- und Produktionsbedingungen des Films von seinen Anfängen bis zur Gegenwart verwoben ist.

Im Rahmen des Seminars werden wir uns durch Referate und Diskussionen im Blick auf dieses synästhetische Gesamtkunstwerk die ideelen, kulturellen, sozialen, ökonomischen und medialen Grundlagen der Filmanalyse und der Filmgeschichte gemeinsam erarbeiten. Dabei werden verschiedene Aspekte des Films (z. B. Script, Handlung, Plot, Kamera, Schnitt, Farbe, Sound etc.) anhand von Fachliteratur diskutiert und aus erziehungswissenschaftlicher Perspektive auf Lern- und Bildungspotenziale in der/den Geschichte(n) des Kinos bezogen.

Insgesamt soll so – u. a. in Erinnerung an die Kinobücher von Gilles Deleuze und die Ansätze der strukturalen Medienbildung – ein abgerundetes Zeit- und Bewegungsbild der Filmgeschichte von den Lichtspielen der Brüder Lumière bis zum Digitalen Film entstehen. Dabei wird auch im Sinne der Medienkompetenz die Fähigkeit befördert werden, Film(e) wie >Se7ven< (1995) von David Fincher als empirisches Material zu begreifen und analytisch zu sichten.

Einladung „Team-Medienbildung“: Mi., 19.10.22, 15h, GB40-125

hiermit lädt die Studiengangsleitung Medienbildung alle Studierende und Dozierende des Studiengangs  Medienbildung zum nächsten Teamtreffen am kommenden Mittwoch (19.10.22) um 15 Uhr in GB40-125 präsenter Form ein. Diese Treffen habe eine gewisse Tradition und finden jeweils zu Beginn und am Ende des jeweiligen Semesters statt.

Ziel ist ein informeller und direkter Austauschs über das zurückliegende, gegenwärtige und zukünftige Semester. Wir werden über den Start des Wintersemesters und ggfs. über Nachjustierungen sprechen und über die gegenwärtig anstehende inhaltliche Planung des Sommersemesters 2023. Wir freuen uns auf diesen Austausch und über Rückmeldungen, Anregungen und Vorschläge.
Schauen Sie doch vorbei, um sich an diesen Planungen zu beteiligen. Im besten Fall könnten pro Jahrgang (Matrikel) ein oder zwei Studierende dabei sein  🙂

Viele Grüße und bis Mittwoch,

Stefan Iske und Ralf Biermann

Dan Verständig wechselt zur Uni Bielefeld

Seit diesem Semester hat Dan Verständig eine Professur an der Uni Bielefeld und wird bei uns leider keine Veranstaltungen mehr halten. Seit über 10 Jahren war er zunächst als Mitarbeiter und dann als Juniorprofessur an der Otto-von-Guericke-Universität tätig und hat zahlreiche Themen der Medienbildung inspirierend weitergeführt und innovativ weiterentwickelt. Damit hat er sich erfolgreich innerhalb und außerhalb der medienpädagogischen Scientific-Community als gefragter Wissenschaftler etabliert. Wir möchten uns bei ihm für die gemeinsame ertragreiche Zeit bedanken und freuen uns auf weitere Kooperationen mit ihm.

Seminar „Filmgenre und Filmanalyse“ (MA Medienbildung) im WS 22/23 noch Plätze frei!

Bei der LSF-Anmeldung zu meinem Seminar „Filmgenre und Filmanalyse“ (MA Medienbildung) ist es wohl zu Problemen gekommen. Daher hier der Hinweis, dass es noch freie Plätze gibt. Kommen Sie einfach in der kommenden Woche zur Sitzung; dort wird alles Weitere besprochen.

Seminarbeschreibung im LSF

  • Dienstag, 11-13h
  • Raum GB 40 D-171
  • Modulbezeichnung: M9, M12

 

#JUNG UND DIGITAL? FACHTAG DIGITALE JUGENDARBEIT, Magdeburg, 18.11.22

Hier eine Veranstaltungsankündigung bzw. -einladung von fjp>media. In den vergangenen Semestern haben wir ja viel über digitale Medienprojekte und offene Jugendarbeit diskutiert. Hier die Möglichkeit des Einblicks in die Praxis und die Diskussion mit Praktiker*innen.

Liebe Kolleg*innen, sehr geehrte Damen und Herren,

für Kinder und Jugendliche gehört die Digitalität zum täglichen Leben. Freunde treffen, Spaß haben, Neues lernen oder die eigene Identität finden, funktioniert für „Digital Natives“ ganz selbstverständlich ebenso online wie offline.
Die Digitalität stellt damit auch die Jugendarbeit vor die Herausforderung, moderne Methoden und Konzepte zu finden. Ihre Aufgabe ist es, junge Menschen bei den notwendigen Kompetenzen für einen selbstbestimmten Umgang mit digitalen Medien zu unterstützen und gleichzeitig Risiken im Blick zu haben. Fachkräfte müssen die Bedeutung von Medien für Partizipation und Engagement erkennen und bestehende pädagogische Ansätze entsprechend erweitern.
Aber digitale Jugendarbeit bedeutet oft einen Mehraufwand an Zeit, benötigt Ressourcen und Kompetenzen, die bisher nicht oder wenig vorhanden sind. Bewahrpädagogische Vorbehalte müssen diskutiert, technische Zusammenhänge erläutert und rechtliche Unsicherheiten geklärt werden. Längst nicht alle Fachkräfte sind mit medienpädagogischen Aspekten ausreichend vertraut und können sie nachhaltig in ihre Praxis integrieren. Neben der Technik sind daher auch lebensweltorientierte und praxisnahe Qualifikation und Vernetzung der Pädagog*innen sowie Beteiligung junger Menschen zentrale Voraussetzungen.
Wir möchten daher gern mit Ihnen in einer Auftaktveranstaltung das Thema „Digitale Jugendarbeit“ diskutieren. Auf dem Fachtag #JUNG UND DIGITAL? am 18.11.2022 in Magdeburg können sich Fachkräfte und Entscheidungsträger*innen zu Konzepten, Fortbildung, Vernetzung und Partizipation informieren und austauschen und auch mit jungen Menschen ins Gespräch kommen. Die Veranstaltung wird dokumentiert, um Bedarfe und Gelingensparameter in der Jugendarbeit für die Praxis, aber auch Politik und Verwaltung zu formulieren.
Sie finden alle Informationen in der PDF-Datei im Anhang und unter www.jungunddigital.de
Gern können Sie den Hinweis zur Veranstaltung auch an interessierte Kolleg*innen weitergeben.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und einen spannenden Austausch,
mit freundlichen Grüßen
Olaf Schütte

 

Digitale KI-Ringvorlesung an der Hochschule Magdeburg-Stendal im WS 22/23: „Grundlagen und interdisziplinäre Anwendungen der Künstlichen Intelligenz“

Hier der Link auf die digitale KI-Ringvorlesung „Grundlagen und interdisziplinäre Anwendungen der Künstlichen Intelligenz“, die im Wintersemster 22/23 an der Hochschule Hochschule Magdeburg-Stendal stattfindet. Und hier der Link auf den Online-Flyer, der das Programm enthält.

Die Sitzungen finden donnerstags von 17.00 – 18.00 Uhr in digitaler Form und öffentlich per Zoom statt, erster Sitzungstermin ist der 20.10.22.

Zu empfehen ist insbesondere der Vortrag am 03.11.2022 zu KI & Kunst, in dem Juliane Ahlborn (eine Absolventin des BA- und MA-Medienbildung) zu „Algorithmische Artikulation: Zum Einsatz komplexer Algorithmen- und Datenstrukturen in der bildenden Kunst“ referiert.

Organisiert wird die Ringvorlesung von Maren Huhle, auch einer MA-Absolventin des Studiengangs Medienbildung.

Viele Grüße an beide 🙂

Ankündigungstext: „Künstliche Intelligenz ist eine der Schlüsseltechnologien, welche auch für die Hochschulbildung und -weiterentwicklung von enormer Relevanz ist. Sie ist entscheidend für die Entwicklung unserer Gesellschaft und die Innovationskraft unseres Landes. Grundlagen und interdisziplinäre Anwendungen werden in der Ringvorlesung von verschiedenen Seiten beleuchtet. Ökonomen, Ingenieure und Wissenschaftler referieren praxisnah und laden die Besucher*innen zur
Diskussion ein.

Die thematischen Schwerpunkte liegen insbesondere auf den technischen Hintergründen, den Daten und deren Verarbeitung, ohne die KI nicht funktionieren würde, sowie den sozialen Hürden, welche eine selbstlernende Maschine und die Technologisierung mit sich bringen. Das Ziel dieser Vorlesungs-Reihe ist es, technische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Hintergründe kritisch zu hinterfragen und ein Bewusstsein zu schaffen zu greifbaren Themen, welche bereits heute unseren Alltag begleiten und zukünftig unsere Gesellschaft formen.“