15.11.22: Ringvorlesung „Germanistik mit interdisziplinärem Profil“; Vertiefungsrichtung „Medienbildung“

Heute werde ich in der Ringvorlesung „Germanistik mit interdisziplinärem Profil“ die Vertiefungsrichtung „Medienbildung“ vorstellen. Dabei werde ich den Ansatz der Strukturalen Medienbildung erläutern mit Bezug zum Medium Film. Als Beispiel beziehe ich mich auf den Kurzfilm „Faubourg-Saint-Denis“ von Tom Tykwer, den ich hier in das Filmanalyse-Werkzeug „Lichtblick“ eingebunden habe (Zugriff nur aus dem OVGU-Netzwerk).

Weitere Links der Präsentation:

Viele Grüße und bis gleich 🙂

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Blockseminar WS22/23: „Geschichte(n) des Kinos“ (BA Medienbildung) von Dr. Alessandro Barberi

Im Wintersemester 22/23 bietet Dr. Alessandro Barberi ein Blockseminar mit dem Titel „Geschichte(n) des Kinos“ (BA Medienbildung) an. Die Veranstaltungsdaten finden Sie im LSF, hier die frisch ergänzte Veranstaltungsbeschreibung. Die Teilnahme ist aus meiner Perspektive sehr zu empfehlen – ich selbst werde auch bei einigen Sitzungen dabei sein 🙂

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Mit den Geschichte(n) des Kinos hat der jüngst verstorbene Jean-Luc Godard vor über 20 Jahren eine multimediale Synthese seines Gesamtwerks geschaffen und hinterlassen, das auf verschiedenen Ebenen mit den Möglichkeits- und Produktionsbedingungen des Films von seinen Anfängen bis zur Gegenwart verwoben ist.

Im Rahmen des Seminars werden wir uns durch Referate und Diskussionen im Blick auf dieses synästhetische Gesamtkunstwerk die ideelen, kulturellen, sozialen, ökonomischen und medialen Grundlagen der Filmanalyse und der Filmgeschichte gemeinsam erarbeiten. Dabei werden verschiedene Aspekte des Films (z. B. Script, Handlung, Plot, Kamera, Schnitt, Farbe, Sound etc.) anhand von Fachliteratur diskutiert und aus erziehungswissenschaftlicher Perspektive auf Lern- und Bildungspotenziale in der/den Geschichte(n) des Kinos bezogen.

Insgesamt soll so – u. a. in Erinnerung an die Kinobücher von Gilles Deleuze und die Ansätze der strukturalen Medienbildung – ein abgerundetes Zeit- und Bewegungsbild der Filmgeschichte von den Lichtspielen der Brüder Lumière bis zum Digitalen Film entstehen. Dabei wird auch im Sinne der Medienkompetenz die Fähigkeit befördert werden, Film(e) wie >Se7ven< (1995) von David Fincher als empirisches Material zu begreifen und analytisch zu sichten.

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Einladung Videoexpo: 22.6.2022 in der Festung Mark

Hallo liebe Kommiliton:innen und ehemalige Vorlesungsteilnehmende,

bald steht unsere nachgeholte Videoexpo zur Vorlesung 20/21 an – und heute möchten wir euch gerne verkünden, welche Arbeitsgruppen mit ihrem Film für einen Preis nominiert wurden!

AG 3: „Hinter der schwarzen Kachel“ – Fabian Schreck, Maike Draijer, Simeon Albrecht, Angelina Ueck
AG 7: „LockdownLiebe“ – Mattes Flöther, Bennet Kaul, Nele von Hoff, Sarah Wilkening, Leann Mrohs
AG 12: „A manly man“ – Karina Fritzsche, Teresa Thomas, Michelle Laeßig, Hans Odin Heider
AG 19: „All meine verdammten Probleme“ – Jona Stolzenburg, Liza Steffen, Aria Ahmad, Vivien Philipp
AG 22: „Persona“ – Zein El Amine, Tanja Hüter, Christina Hüter, Anne Kunert
AG 26: „Sichtweise“ – Leonie Kloetzing, Yva Böttcher, Danny Näckel, Nico Bierwirth, Niklas Günther
AG 28: „(ZU)Hören“ – Lena Scheffler
AG 29: „Inversion“ – Tom Heller, Moritz Michel, Tim Siewert
AG 30: „Bleib nicht stehen“ – Berit Strube, Samira Wille

Zur Erinnerung – die Veranstaltung findet am 22.6.2022 in der Festung Mark statt! Einlass ist ab 18 Uhr, losgehen tut es ab 19 Uhr! Der Ticketverkauf geht ab dem 8.6. los, immer von 11-15 Uhr im Büro des Fachschaftsrats im G40! 

Kommt gerne am 22.6 zur Videoexpo vorbei – gerade wenn ihr nominiert seid! 🙂 Wir freuen uns auf euch und einen super Abend!

Liebe Grüße 

Euer Videoexpo-Team

PS: Anfang Dezember 2022 findet dann eine Videoexpo für die Vorlesung 21/22 statt – bitte nicht verwechseln 🙂

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Interaktiver Film: Die Uni und Magdeburg aus Studierendensicht kennenlernen

Im Wintersemester 2021/22 fand das Seminar „Interaktiver Film“ statt.

Aufgabe war es für die Zielgruppe der Studieninteressierten, einen Film zu entwickeln, mit dem sie sich nach eigenen Interessen und Bedürfnissen über ein Studium an der Otto-von-Guericke-Universität und über die Stadt Magdeburg informieren kann. Die Studierenden des Seminars entschieden, dass es eine Person geben sollte, die die Zuschauenden durch den Film führt. Die Dozentin, Jana Richter, machte die Vorgabe, dass ebendiese Filme mit Adobe After Effects animiert werden sollten.

Startbildschirm des interaktiven Films
Hier geht es zum interaktiven Film!

Die Entscheidungsmöglichkeiten werden im Film durch Emojis dargestellt, da die Zielgruppe mit deren Gebrauch mehr als vertraut ist. Das Gerüst des Films gleicht in der Konzeption der Site Map einer Webseite. Ziel des Films ist es jedoch, den Studieninteressierten die Informationen über Studium und Leben in Magdeburg spielerischer, ehrlicher und emotional ansprechender zu vermitteln, als dies durch eine Webseite möglich wäre. Der interaktive Film besteht aus 118 Einzelfilmen. Die Seminargruppe umfasste 30 Studierende, die in 2er Gruppen zusammenarbeiteten. Jede Gruppe erstellte demnach im Durchschnitt 8 Filme. Die Filme wurden dann auf der Internet-Plattform eko zu einem Film zusammengeführt und verlinkt. Trotz Corona, Lockdown und Minusgraden entstand so ein Film, der das Studium und Studentenleben in Magdeburg aus Studierendensicht zeigt.

Ausfall der Veranstaltung: Videoexpo 2021

Liebe Teilnehmende, liebe Freundinnen und Freunde der Videoexpo,

die diesjährige Durchführung der Videoexpo 2021 im Stadttheater Magdeburg am 06.12.21 muss – schweren Herzens – aus organisatorischen Gründen abgesagt werden.

In Absprache mit dem Gremium Medienbildung wird die Durchführung einer Präsenzveranstaltung für das Frühjahr 2022 geplant. Nähere Informationen werde ich hier über meinen Lehrstuhlblog ankündigen.

Bitte beachten Sie, dass es sich bei der Durchführung der Videoexpo um ein studentisches Projekt handelt. Davon unabhängig werden die eingereichten Kurzfilme im Rahmen der Leistungserbringung in meiner Einführungsvorlesung bewertet und als Leistung im LSF verbucht (wie üblich bis zum Ende des Jahres).

Mit freundlichen Grüßen,

Stefan Iske

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Arte-Doku: „Auge, Pinsel und Kinematograf – Wie das Kino entstand“

Hier der Link auf eine aktuelle Arte-Dokumentation zur Entstehung des Kinos… Interessant vor allem auch der Bezug zu einem grundlegenden Wahrnehmungswandel in der Moderne im Zusammenhang mit Malerei, Zugverkehr, Fotografie, Film und Subjektivierung. Spannend!

Die Doku ist verfügbar vom 17/10/2021 bis 20/02/2022 und ein sehr gutes Beispiel für die Qualität und Bedeutung des öffentlich-rechlichen Rundfunks!

Hier die Kurzbeschreibung: „Der 28. Dezember 1895 gilt als Geburtsdatum einer bahnbrechenden Erfindung: des Kinos. Doch ein „kinematografisches Auge“ existierte bereits bevor die Brüder Lumière die erste Kino-Vorführung im Keller des Grand Café in Paris veranstaltet haben. Dieser besondere Blick bildete sich im Laufe der Zeit heraus und brachte um die Jahrhundertwende einen neuen Zuschauer-Typ hervor.

Kino-Atmosphäre, Kamerafahrt, Panorama-Ansicht, Vogel- und Froschperspektive, Bildeinstellung, Bildverschiebung, Standbild – diese Art des Sehens haben wir uns alle bewusst oder unbewusst angeeignet und wenden sie auf die Art und Weise an, wie wir Bilder produzieren und empfangen, ob als Künstler oder Zuschauer.

1895, das Jahr der ersten öffentlichen und kostenpflichtigen Filmvorführung mit dem Cinématographe Lumière gilt als das Geburtsjahr des Kinos. Doch der „kinematografische Blick“ entstand bereits vorher. Das 19. Jahrhundert ist das Jahrhundert des Blicks, des Flaneurs und des Beobachters, das Jahrhundert des schweifenden Auges, der Sehmaschinen und der beginnenden „Spektakularisierung“ der Welt.

Wie bildete sich dieser Blick quer durch Malerei, Bildhauerei, Fotografie und die Anfänge des Kinos heraus? Welche Berücksichtigung in diesen unterschiedlichen Medien fanden Bewegung und zeitlicher Rhythmus im Raum? Welche Experimente wurden gemacht, mit dem Ziel, eine „erweiterte“ Realität zu schaffen?

Die Dokumentation beginnt im 19. Jahrhundert, als im Zuge der Industrialisierung die Eisenbahn erfunden wurde, und endet im halbdunklen Kinosaal eines Lichtspielpalastes, der zum Ruhme jener gerade entstehenden Verbindung von darstellender Kunst und Filmkunst erbaut wurde. Mit Claude Monet, den Brüdern Caillebotte, Henri Rivière, den Brüdern Lumière, Alice Guy, Georges Méliès und Max Linder wie auch aus der Sicht von Zuschauern erzählt die Dokumentation die Geschichte der Entstehung des modernen Blicks.“

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Filmreihe “Mensch und Maschine” im Moritzhof

Vom 18. bis zum 20. Juli 2021 findet im Rahmen eines Projekts des Bachelor-Studiengangs „Mensch-Technik-Interaktion“ unter Leitung von Prof. Carolin Kollewe eine Filmreihe zum Thema “Mensch und Maschine” im Moritzhof statt.

Technik begleitet uns wo immer wir uns befinden. Maschinen sind maßgeblich für fast alle Tätigkeiten in unserem Alltag. Wir interagieren mit Technologien oft mehr als mit unseren Mitmenschen. Doch wie könnte die Beziehung zwischen Mensch und Maschine von morgen aussehen? Künstliche Intelligenz beinhaltet viele Chancen und Risiken. Die Filmreihe möchte diesen genauer auf den Grund gehen und präsentiert dazu ausgewählte Dokumentar- und Spielfilme. Im Anschluss an „Robolove“ laden wir zur Diskussion ein. Die Filmreihe wird im Rahmen eines Projekts des Bachelor-Studiengangs „Mensch-Technik-Interaktion“ der Hochschule Magdeburg-Stendal organisiert.

Sonntag, 18.7.21, 19 Uhr Ich bin dein Mensch (Spielfilm, 2021, Deutschland), Eintritt: 3 €. Ab 18 Uhr bereits Informationen zum Bachelor-Studiengang Mensch-Technik-Interaktion im Moritzhof.

Montag, 19.7.21, 19 Uhr Robolove (Dokumentarfilm, 2019, Österreich), Eintritt frei. Mit anschließender Diskussion.

Dienstag, 20.7.21, 19 Uhr Blade Runner (Science Fiction, USA, 1982), Eintritt frei.

Es gelten die Zugangsvoraussetzungen für Kino in der aktuellen Landesverordnung. Fragen diesbezüglich beantwortet das Moritzhof-Team von Montag bis Freitag zwischen 10.00 und 16.00 Uhr unter 0391-257 89 32.

Weitere Informationen zu den Filmen und zum Kino: https://moritzhof-magdeburg.de/kino-programm/
Weitere Informationen zum BA-Studiengang Mensch-Technik-Interaktion an der Hochschule Magdeburg-Stendal: https://www.hs-magdeburg.de/studium/bachelor/mensch-technik-interaktion.html

[Twitter-Weiterleitung]Filmbildung

Hier eine Twitter-Weiterleitung von Neue Wege des Lernens e.V. (@NWdL_eV) zu Filmbildung — spannend! Und mit dem vorgestellten Analysewerkzeug „Lichtblick“ arbeiten wir hier auch in der Lehre… 🙂

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Kino im Klassenzimmer vs. #zeitgemäßeFilmanalyse youtu.be/G2UJlPZYWRM und hier kann man die interaktive Aufgabe zu Bewegungsrichtungen im Film in dem Filmanalysewerkzeug direkt ausprobieren nwdl.eu/lichtblick.uni (Lösungsvorschlag neue-wege-des-lernens.de/app/download/1)

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Kino im Klassenzimmer vs. zeitgemäßge Filmanalyse

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„How to do Filmkritik“ / Podcast Theoretisch Praktisch

Gestern bin ich -eher durch Zufall- auf den Podcast „Praktisch Theoretisch“ der Uni Bielefeld gestoßen und bin bei „How to do Filmkritik“ hängen geblieben. Wolfgang M. Schmitt – den vielleicht der ein oder die andere über seinen Youtube-Kanal kennt – berichtet hier über seinen ideologiekritischen Ansatz der Filmkritik.

Und wer noch einen Teaser braucht: „Forrest Gump“ wird von ihm verrissen… als „ultimativer Hassfilm“! Wenn man/frau sich hinsichlich des Lieblingsfilms irritieren lassen möchte – hier ist eine gute Gelegenheit…

Nächstes Semester mache ich ein Seminar zu „Grundlagen neoformalistische Filmanalyse“, da werde ich auf jeden Fall auf den Podcast zurück kommen… wenn auch zunächst einmal in Abgrenzung 🙂

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